Die Feuerwehr Glückstadt verfügt über folgende Fahrzeuge: KdoW, ELW 1, MZF, MTF, LF 16/12, LF 20/16, LF 24, DLK 23/12 PLC III, WLF -Kran Rea.Erk.Fz. des weiteren auch noch diverse Anhänger und Abrollbehälter. A-Pulver, A-Ölwehrboot, A-Stromversorgung, A-Jugendfeuerwehr AB- Rüst, AB-Ölwehr 11 Herzlich Willkommen bei der kleinen Fahrzeugkunde der JF Glückstadt. Wir werden hauptsächlich auf die Fahrzeuge der Feuerwehr Glückstadt eingehen. Viel Spaß! Siehe auch Seite 2! Was verbirgt sich hinter der Fahrzeugbezeichnug: KdoW - Kommandowagen (Florian Steinburg 30-10-1) Fahrgestell: Mercedes Benz 200 C Aufbauhersteller: Mercedes Benz Motor: 85 kW = 116 PS Länge: 4,54 m Breite: 1,73 m Höhe: 1,68 m Zul. Gesamtgewicht: 2.080 kg Besatzung: 1/3 Baujahr:   7.04.2003 Indienstellung: 17.07.2006 Der in der DIN 14 507 Teil 5 genormte Kommandowagen (KdoW) ist ein Führungsfahrzeug für kleinere Einsätze. Es dient vor allem dem Transport von Führungskräften bzw. auch als deren Dienstfahrzeug. Dieses Fahrzeug wird, wenn überhaupt, nur von kleineren Feuerwehren zur Koordination kleiner Einsätze genutzt. Da es sich hierbei in der Regel um einen PKW bzw. einen Kombi handelt, erreicht ein Kommandowagen deutlich höhere Geschwindigkeiten als herkömmliche Einsatzfahrzeuge auf LKW-Basis. Dies ermöglicht einem Einsatzleiter bereits an der Einsatzstelle einzutreffen um diese zu erkunden, bevor weitere Kräfte eintreffen und instruiert werden müssen. Aufgrund des föderalistischen Staatsaufbaus existiert kein einheitlicher Funkrufname für dieses Fahrzeug. Seine Sonderbeladung besteht in der Regel aus Atemschutzgeräten, Funkgeräten, Handscheinwerfern, Führungsmaterialien und Winkerkellen. In der Feuerwehr Glückstadt, besteht die Sonderbeladung aus den Notfallrucksäcken der First Responder. ELW 1 - Einsatzleitwagen 1 (Florian Steinburg 30-11-1) Fahrgestell: Mercedes Benz 313 CDI Aufbauhersteller: GSF Motor: 95 kW = 129 PS Länge: 6,06 m Breite: 1,99 m Höhe: 2,76 m Zul. Gesamtgewicht: 3500 kg Besatzung: 1/3 Baujahr: 2011 Indienststellung: 11.10.2011 Ein Einsatzleitwagen (ELW), ist ein Einsatzfahrzeug, das der Führung und Koordination von taktischen Einheiten der Feuerwehr, des THW oder anderer Hilfskräfte dient. Dementsprechend verfügen die meisten Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben über Einsatzleitwagen. Aufgaben Die Aufgaben eines Einsatzleitwagens hängen vom konkreten Einsatz und der ihn verwendenden Hilfsorganisation ab. Im Wesentlichen besteht seine Aufgabe jedoch in der Leitung eines Einsatzes oder Einsatzabschnittes, im Transport und der Unterstützung eines Einsatzleiters oder Einsatzstabes, im Transport von Führungsmaterialien und in der Abwicklung von Funkverkehr an der Einsatzstelle und zwischen der Einsatzstelle und einer höheren Führungseinrichtung. Nach Norm und den entsprechenden Dienstvorschriften ist ein Einsatzleitwagen stets mit einem so genannten Zugtrupp besetzt, der dem Einsatzleiter bei der Abwicklung eines Einsatzes hilft. Dieser Trupp setzt sich aus einem Fahrer, einem Funker, einem Gruppenführer zur besonderen Verfügung und dem Zugführer bzw. Einsatzleiter selbst zusammen. Vielerorts ist man jedoch, zumindest beim normalen Einsatzaufkommen, dazu übergegangen einen Einsatzleitwagen lediglich mit Fahrer und Einsatzleiter zu besetzen. Einsatzleitwagen 1 Der in der DIN 14507 genormte Einsatzleitwagen 1 ist das Standard-Führungsfahrzeug vieler Feuerwehren. Bei Einsätzen bis zu mittleren Umfangs kann er eine Einsatzleitung beherbergen und unterstützen. Viele Berufsfeuerwehren und zahlreiche Freiwillige Feuerwehren haben den Einsatzleitwagen 1 in ihrer Alarm- und Ausrückeordnung als Führungsfahrzeug eines Löschzugs vorgesehen. In der Regel dienen Kleinbusse oder Kleintransporter als Fahrgestell für diese Fahrzeuge, da diese deutlich mehr Arbeits- und Sitzfläche ermöglichen als PKWs. In seinem Inneren befinden sich dann in der Regel Sitzbänke mit einem Tisch, sowie mehrere Funkgeräte. Nach der Empfehlung der Innenministerkonferenz (IMK) 1994 trägt das Fahrzeug den Funkrufnamen ../11/.., einige Bundesländer folgen jedoch der Empfehlung der Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren (AGBF) und benennen diese Fahrzeuge mit ../12/.. Örtlich können jedoch auch eigene, hiervon abweichende, Benennungen vorkommen. Die Sonderbeladung dieses Fahrzeugs variiert stark mit den örtlichen Gegebenheiten. WLF -Kran - Wechselladerfahrzeug mit Kran (Florian Steinburg 30-64-1) Fahrgestell: MAN TGS 26.400 6x2-4 BL Aufbauhersteller: Koepsell Motor: 290,52kW =  395 PS Länge: 9,44 m Breite: 2,55 m Höhe: 3,62 m Leergewicht: 14.745 kg Zul. Gesamtgewicht: 26.000 kg Besatzung: 1/2 Tag der Erstzul. : 13.02.2015 Wechselladerfahrzeuge werden bei größeren Feuerwehren zunehmend eingesetzt. Bei diesem Fahrzeugtyp ist auf einem Fahrgestell mit einem Fahrerhaus für eine Besatzung (1/1), eine Wechsellader-Einrichtung mit Hakensystem (System 1570 nach E DIN 30722-1) aufgebaut. Hiermit können je nach Bedarf und Einsatzzweck verschiedene Abrollbehälter verlastet werden. Als Antriebsart ist im Regelfall Straßenantrieb ausreichend. Die charakteristische Masse des Fahrzeuges darf maximal 26.000 kg betragen. Das WLF entspricht damit der Kraftfahrzeug-Gewichtsklasse Super (S) nach DIN EN 1846-1. Mögliche Wechselladerfahrzeuge je nach erforderlicher Aufbaulänge des Abrollbehälters. Mögliche Abrollbehälter der Feuerwehr: • Atemschutz • Befehlsstelle/Einsatzleitung • Dekontamination • Gefahrgut • Gewässerschutz • Löschmittel • Öl • Rüstmaterial • Schaummittel • Strahlenschutz • Umweltschutz LF 16/12 - Löschgruppenfahrzeug 16/12 (Florian Steinburg 30-48-1) Fahrgestell: MAN Aufbauhersteller: Ziegler Motor: 206 kW = 280 PS Länge: 7,80 m Breite: 2,50 m Höhe: 3,30 m Zul. Gesamtgewicht: 14.500 kg Besatzung: 1/8 Baujahr: 2004 Das Löschgruppenfahrzeug 16/12 ist ein insbesondere bei Berufs- und größeren Freiwilligen Feuerwehren weit verbreitetes Löschgruppenfahrzeug, das bis 2005 in der DIN 14530 Teil 11 genormt war. Sein Nachfolgermodell ist das HLF 20/16. Es verfügte über einen Löschwasservorrat von 1.200 oder optional 1.600 Litern, einen Schaummittelvorrat von 120 Litern, eine Feuerlöschkreiselpumpe mit einer Förderleistung von 1.600 Litern pro Minute bei 8 bar Ausgangsdruck und eine Schnellangriffseinrichtung; zusätzlich konnte es auch mit einer Tragkraftspritze ausgerüstet werden. Seine Beladung war auch für die überörtliche Unterstützung kleinerer Feuerwehren bei der Brandbekämpfung ausgelegt. Vielerorts, insbesondere bei den Berufsfeuerwehren, wurden für dieses Fahrzeug jedoch eigene Beladungskonzepte entwickelt, die es teilweise zu einem multifunktionalen Allroundgerät machten (u.a. Wasserwerfer, Seilwinde, Gefahrgutausrüstung, Druckzumischanlage, Hochdruckpumpe), das jedes andere Feuerwehrfahrzeug ersetzen kann. Anders als sein Vorgängermodell verfügt das LF 16/12 standardmäßig auch über eine umfangreiche Ausrüstung zur technischen Unfallhilfe. Das LF 16/12 konnte mit Straßen- und Allradantrieb vertrieben werden und hatte, abhängig vom Fassungsvermögen seines Löschwassertanks, eine zulässige Gesamtmasse von 12 oder 13,5 Tonnen. LF 20/16 - Löschgruppenfahrzeug 20/16 (Florian Steinburg 30-47-1) Fahrgetsell: MAN Aufbauhersteller: Ziegler Motor: 206 kW = 280 PS Länge: 7,80 m Breite: 2,50 m Höhe: 3,30 m Zul. Gesamtgewicht: 14.500 kg Besatzung: 1/8 Baujahr: 2006 Das Löschgruppenfahrzeug 20/16 (kurz: LF 20/16) ist in der DIN 14530 Teil 11 genormt. Es verfügt über einen 1.600 bis 2.400 Liter fassenden Löschwassertank, 120 Liter Schaummittelvorrat und 12 kg Löschpulver. Seine Feuerlöschkreiselpumpe kann pro Minute 2.000 Liter Wasser bei einem Ausgangsdruck von 10 bar fördern. Zudem ist es möglich das Fahrzeug zusätzlich mit einer Tragkraftspritze auszustatten, die bis zu 1000 Liter pro Minute bei 10 bar Ausgangsdruck fördern kann. Zu seiner umfangreichen Beladung zur Brandbekämpfung gehören auch eine vierteilige Steckleiter, eine dreiteilige Schiebleiter, eine Haken- und eine Klappleiter. Hinzu kommen noch eine Motorsäge sowie ein Belüftungsgerät, aber auch Schaum-Wasser- Werfer, Seilwinden oder Absturzsicherungsausrüstung kann auf diesem Fahrzeug verlastet sein. Das Fahrzeug verfügt über einen Allradantrieb und hat eine zulässige Gesamtmasse von 14,5 Tonnen. Es wird vor allem von mittleren und größeren Feuerwehren eingesetzt und dient hier sowohl zur Bewältigung kleinerer Aufgaben als selbstständige Einheit oder zur Bewältigung größerer Aufgaben als taktische Stütze eines Zugs. HLF 20/16 Hilfeleistungs-Löschfahrzeug (Florian Steinburg 30-48-2) Fahrgestell: Mercedes Atego 1629 AF Aufbauhersteller: Fa. Ziegler Motor: 210 kw = 290 PS Länge: 8.94 m Breite: 2,50 m Höhe: 3,30 m Zul. Gesamtgewicht: 16.000 kg Besatzung: 1/8 Baujahr: 2015   Das Hilfeleistungs-Löschfahrzeug 20/16 (kurz HLF 20/16 Das Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug HLF 20/16 (DIN 14530-11) ist ein Löschgruppenfahrzeug LF 20/16 mit erweiterter Beladung/Ausrüstung für die Durchführung auch umfangreicher Technischer Hilfe. Das Fahrzeug hat eine zulässige Gesamtmasse von 14.000 kg (Klasse M nach DIN EN 1846-1). Als Antriebsart ist vorrangig Allradantrieb zu wählen. Hat das Fahrzeug eine maschinelle Zugeinrichtung (DIN 14584-MaZE), dann ist eine Bremsanlage mit Vierradfeststellbremse erforderlich. Copyright © 2010-2017 Webteam JF Glückstadt     Stand 9/2017 ELW 1 (Stand 2013) KdoW (Stand 2013) WLF -Kran LF 16/12 LF 20/16 LF 24 seit 1962